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2,5 Dinge, die ich in 25 Jahren gelernt habe

Ein Vierteljahrhundert bin ich jetzt also auf der Welt. Ist das viel? Wenig? Wahrscheinlich relativ. Und auch wenn noch viele Fragezeichen in meinem Kopf rumschwirren, gibt’s ein paar Dinge, die mir in den letzten Jahren bewusst geworden sind – vielleicht geht’s ja jemandem ähnlich?

1. Die Zeit vergeht gefühlt immer schneller, also mach was draus.

„Krass, wieder ein neues Jahr!“ denkt man sich an Silvester und ehe man sich versieht und langsam aus dem Wintertief herauskommt, ist schon Ostern. Dann freut man sich über den Beginn des Sommers, der dann aber doch wie jedes Jahr „voll kurz“ war. Und wenn’s dann spätestens im August Lebkuchen zu kaufen gibt, fragt man sich, wo die letzten Monate geblieben sind. Wenn ich das Gefühl hab, dass der Alltag mich fest im Griff hat und die Wochen nur so verfliegen, versuche ich (schriftlich) zu reflektieren, was ich dieses Jahr doch eigentlich so erleben wollte und wie ich die Dinge angehen kann.

2. Trotzdem muss man nicht getrieben und rastlos durch’s Leben hetzen.

Etwas, woran ich mich selbst oft erinnern muss: Man muss nicht alles, was man noch erreichen will, auf einen Schlag umsetzen und in zwei Jahren vier Praktika absolvieren und 15 neue Länder bereisen. Vielleicht ist man auch noch nicht in dem Job, den man bis zur Rente machen will – immerhin geht man auch noch 40 Jahre arbeiten. Es dürfen also getrost ein paar Dinge auf der Bucket List stehen, die erst in zehn oder zwanzig Jahren abgehakt werden.

2,5. Wieso es einen halben Punkt gibt? Weil nicht immer „alles oder nichts“ gilt.

Passend zu Punkt 2 hab ich vor allem durch mein erstes Studium (aber auch beim Thema Ernährung) gemerkt, dass man auch mal auf halben Weg umkehren darf, wenn die Richtung, in die man sich bewegt, nicht (mehr) die richtige für einen ist. Nur weil man eine Sache angefangen hat, bringt es manchmal nichts, nur daran festzuhalten, weil man anfangs von etwas überzeugt war.

Für noch mehr Gedanken zu Zielsetzung, Motivation und Selbstverwirklichung (in unseren Zwanzigern, aber auch generell), schaut auch mal bei IN YOUR TWENTIES vorbei.

4 Antworten auf „2,5 Dinge, die ich in 25 Jahren gelernt habe“

Liebe Annegret,
Ich muss dir absolut Recht geben, man fühlt oftmals so viel Druck wenn man eine bestimmte Jahreszahl erreicht und kann oftmals den Erwartungen die man an sich selbst hat, was man alles schon erreicht haben sollte mit 25, garnicht gerecht werden. Das Wichtigste ist, dass wir für uns selbst etwas lernen & ich kann deinen Punkten nicht mehr als zustimmen. Toller Beitrag!

Liebe Laura, tausend Dank für den Kommentar und deine Worte, hab mich voll gefreut! Manchmal muss man sich wohl einfach gegenseitig nochmal daran erinnert und ich hoffe, wir können das ganz bald mal wieder persönlich machen .. + ein Buffet à la Laura 😉

Liebe Annegret,
wie immer muss ich dir Recht geben, in Allem was du schreibst. Fühle mich genauso und gerade jetzt wo wir alle genug Zeit haben um über alles nachzudenken, macht es mir eine große Freunde deinen Blog zu lesen. LG JOSE

Lieber Jose 🙂 Schön zu lesen, dass ich mich nicht als einzige so fühle, wir irgendwo alle im selben Boot sitzen und uns ähnliche Gedanken machen. Freu mich, wenn ich mit meinen Texten in der Corona-Zeit (aber hoffentlich auch danach) etwas unterhalten kann! Viele Grüße, Annegret

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