Kategorien
Food Health

Back to the roots: Morbach goes Sauerteig-Hype

„Was lange währt, wird endlich gut.“ oder auch: Annegret übt sich in Geduld und backt ein Sauerteigbrot. Wie kommt’s? Erstens: Nachdem seit dem ersten Lockdown im März in den Sozialen Medien kollektiv Bananenbrot gebacken wurde, hat es nicht lange gedauert, bis auch ein Hype um Sauerteigbrot entstanden ist, dem ich mich kurzerhand angeschlossen hab. Zweitens: Ich wollte wissen, wieso die Zutatenliste fertiger Brote von der Theke oder aus dem Supermarktregal oft so unnötig lang ist und was es mit dem angeknacksten Ruf vom liebsten Grundnahrungsmittel der Deutschen auf sich hat.

Eine kurze Recherche zeigt: Brot an sich ist nicht das Problem. Vielmehr sind es die auf Effizienz ausgelegten Herstellungsverfahren heutzutage, bei denen der Teig nicht mehr lange gehen gelassen wird, sondern stattdessen um Zusatzstoffe, künstliche Aromen und Hefe ergänzt wird, die für immer mehr Unverträglichkeiten sorgen. So auch bei den Kindern von Silvia Gorges, die in Morbach kein Sauerteigbrot ohne Milch und Fruchtzucker finden konnte und aus der eigenen Not heraus eine Backmischung nach dem Rezept ihrer Oma entwickelt und mit ihrer Mutter Waltraud Anton Kulturgut – back to the roots gegründet hat.

Was nun das Besondere an Sauerteigbrot und den Morbacher Backmischungen ist? Durch den Fermentationsprozess werden schwerverdauliche Stoffe wie Phytinsäure reduziert, der Mineralstoffgehalt des Getreides erhöht und der Anstieg des Blutzuckerspiegels verlangsamt. Das Ergebnis: Ein knuspriges Brot, das besser bekömmlich ist, länger satt hält und frisch bleibt.

Einziges Triebmittel in den Kulturgut-Backmischungen, die Mehl aus regionalem Anbau enthalten, ist der enthaltende Natursauerteig. Wasser und Salz dazu und dann heißt es warten. Zugegeben eine Challenge für meine überschaubare Geduld, aber das Ergebnis lohnt sich und man schätzt das Backen als Handwerk und uralte Tradition wieder etwas mehr.

Im Onlineshop von Kulturgut findet ihr neben den Brotbackmischungen auch verschiedene Mehle, Sprossen und Geschenksets. Auf dem zugehörigen Blog gibt’s Wissenswertes rund um Sauerteig und das Leaky-Gut-Syndrom sowie Rezepte für Aufstriche, Burgerbrötchen, Laugenbrezeln, Salate und vieles mehr.

Ansonsten sollten alle Brot-Lover am Sonntag die Augen auf meinem Instagram-Account offen halten – Stichwort Adventsgewinnspiel!

Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung wegen Markennennung.

Eine Antwort auf „Back to the roots: Morbach goes Sauerteig-Hype“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.