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#weltreiseaufdemteller: GRIECHENLAND

Fünf #weltreiseaufdemteller-Beiträge hat es also gebraucht, bis jetzt das erste europäische Land an der Reihe ist. Und dazu eins, in dem ich noch nie war. Was man fast nicht erzählen darf, wenn man daran denkt, wie sehr ich Oliven liebe und wann ich meine erste gegessen habe (ja genau, als Baby mit 11 Monaten in einer Pizzeria). Wahrscheinlich wurde da schon der Grundstein dafür gelegt, dass ich bis heute Antipasti immer, immer, immer was Süßem vorziehen würde.

Aber zurück zu Griechenland. Was fällt einem da auf Anhieb ein? Inseln wie Korfu, Kreta oder Kos mit weiß-blauen Häusern, Ouzo so klar wie das Meer dort, Udo Jürgens‘ „Griechischer Wein“ oder die Finanzkrise? Und zu essen? Auch wenn vor allem die ältere Generation nur zu Anlässen wie Ostern Fleisch isst, schreit die Speisekarte vom Griechen nebenan auf den ersten Blick ziemlich nach Gyros und Souvlaki.

Mich lachen da eher die Vorspeisen (Orektiká) à la weiße Bohnen (Gigantes) und gefüllte Weinblätter (Dolmadakia) an. Ein Gericht, das traditionell mit Hackfleisch zubereitet wird, wollte ich aber doch immer schon mal probieren und ist daher in abgewandelter Form in der heutigen #weltreiseaufdemteller gelandet:

Die Rede ist von Moussaka, einem Auflauf mit gegrillten Auberginen. Das Pendant zur italienischen Lasagne könnte man sagen. Gewürzt mit ordentlich Knoblauch, Oregano, Thymian und Rosmarin. Bei uns gab’s eine Hälfte mit roten Linsen und eine Hälfte wie im Rezept angegeben mit Sonnenblumenhack und ich fand’s so gut, dass das Gericht sogar meinen aktuellen Mac’n’cheese-Hype ablöst.

Das Originalrezept findet ihr hier auf dem Blog von Bianca Zapatka. Wie’s bei uns aussah, seht ihr hier.

Ganz im Sinne der griechischen Gastfreundschaft würde ich euch am liebsten alle einladen, wenn’s am Wochenende bei mir wieder Moussaka gibt. Da uns der Lockdown da einen Strich durch die Rechnung macht, probiert’s selbst aus und schickt mir ein Foto!

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